Über uns

Martina Beyeler

Simon Vonrüti

Tiere spielten in meinem Leben schon immer eine grosse Rolle. Aufgewachsen bin ich mit Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Hamster. Zu meinem grossen Glück fehlte mir aber noch ein Hund und ein Pferd.

Ich hatte schon von klein auf Ferien- und Pflegehunde, welche ich betreute. Unsere familiären Umstände passten einfach nicht zum Leben eines Hundes. Meine erste grosse Hundeliebe war ein Boxer.

Mit 20 Jahren wurde ich durch Zufall Hundebesitzerin von einer Labrador-Bodercollie Mischlingshündin namens Nike.  Sie war die absolute Traumhündin in jeder Hinsicht, war sie doch jeden Tag mit mir auf der Arbeit im Sonderschulheim. 14 Jahre lang war sie meine treue Begleiterin bis sie Zuhause im Beisein ihrer Katzen friedlich einschlafen durfte.

Mein zweiter Hund Leo war ein Boxer-Labrador Mischling. Zu ihm kam ich durch einen gemeinsamen Ausflug mit meinem Vater. Leo und ich verbrachten eine schöne, intensive aber auch schwere Zeit zusammen. Leo war verhaltensauffällig, jedoch in jeder Hinsicht lustig und lieb in ihm bekannten Situationen. Mit nur 16 Monaten, nach langen und unzähligen Untersuchungen, musste Leo wegen einem irreparablen Hirnschaden (Inzucht) viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen.

Nach zwei Jahren ohne Hund war es für mich wieder an der Zeit mich auf die Suche zu begeben.  Schnell stellte sich für mich heraus, dass es ein Boxer werden wird. Nach einem Besuch in einer Boxerzucht war auch Simon davon überzeugt. Nach einem Jahr kam endlich unser Guillaume auf die Welt.

Ich habe mich bewusst für eine Gebrauchshunderasse entschieden, weil ich gerne wieder Hundesport ausüben wollte. Die Arbeit mit Guillaume auf dem Hundeplatz macht mir grosse Freude. Guillaume ist auch neben dem Hundeplatz stets mit auf meiner Arbeit in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Er wird dort von allen sehr geschätzt, verwöhnt und ist praktisch ein vollzähliges Teammitglied. Wenn wir gerade nicht auf der Arbeit oder dem Hundeplatz sind, begleitet er mich in den Stall und auf Ausritten mit unserem Pferd (Danilo).

Da ich sehr von seinem Wesen überzeugt bin und er gleichzeitig auch nicht von schlechten Eltern ist, wuchs in mir der Wunsch mit ihm zu züchten. Ich bin derzeit daran diverse Züchterweiterbildungen zu absolvieren, mich in Rassestandards zu vertiefen, damit ich auf unseren ersten Boxerwurf vorbereitet bin.

Wie Simon, bin auch ich aktiv im Boxerclub OG Bern tätig und helfe mit Vereinsanlässe zu gestalten.

 

Bis anhin hatte ich eigentlich nicht gross mit Hunden zu tun, hatte ich doch auf meinen Laufrunden eher einen grossen Bogen um Vierbeiner gemacht. 

Als ich meine Freundin kennen lernte, kam ich zum ersten Mal richtig in Kontakt. Sein Name war Leo und ein Boxermischling mit viel Temperament. Zu Beginn noch ziemlich überfordert mit seinen Macken (oder waren es meine Macken…?), lernten wir miteinander umzugehen. Leider viel zu früh musste er über die Regenbogenbrücke gehen. Nach einigen Monaten bzw. Jahren war die Zeit reif und Martina wollte wiederum einen neuen Hund. Ich hatte nichts dagegen, wollte jedoch einen Welpen und die Züchter sowie die Aufzuchtbedingungen kennen beziehungsweise ein gutes Gefühl dabei haben.

Wie es der Beginn dieser Zeilen erahnen lässt, hatte ich grossen Respekt vor Hunden, wenn nicht sogar Angst. Wir haben von einem Boxerwurf erfahren, welchen wir besichtigen wollten. Als wir dort ankamen, rief die Züchterin schon, dass wir einfach in den Garten kommen dürften. (Die folgenden Zeilen sind überspitzt formuliert und sind in keiner Weise objektiv)

Ich war völlig perplex, dass wir nun einfach in den Garten gehen dürfen, sah ich doch schon von weitem, dass zwei grosse Boxer-“Monster” im Garten sind. Ich sagte noch zu Martina, wir können doch nicht einfach in den Garten… Mein Herz musste ich auf den Weg in den Garten bereits irgendwo verloren haben.

Im Garten angekommen, überfielen uns freudig zwei Boxer sowie die Welpen, welche wie Piranhas sich an allem festgebissen haben. Als wir uns dann in den Garten auf den Boden zu den Welpen setzten, kam sofort der grosse Boxerrüde und setzte sich auf meine Beine. Wiederum war ich ziemlich überfordert und musste aber erfahren, dass dies so ziemlich Boxer typisch sei. Die Züchterin hat sich extrem viel Zeit genommen um insbesondere mir alles zu erklären. Ich hatte sofort ein sehr gutes Gefühl und  es war klar, dass wir einen Welpen aus dem nächsten Wurf haben möchten.

Heute hat sich meine Angst gegenüber Hunden nicht ganz gelegt, jedoch habe ich volles Vertrauen in Boxer gewonnen. Ich bin ein richtiger Boxerfan geworden, liebe ihre liebevolle und lustige Art. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass ich sie viel besser lesen kann, als andere Hunderassen. Deswegen ist ein Boxer wohl auch kein Hund…?

Ich bin aktiv im Boxerclub OG Bern dabei, habe am Vereinsleben rund um den Boxer viel Freude und Freunde gewonnen.  Die Boxerfamilie ist mir richtig ans Herz gewachsen.

Einmal Boxer immer Boxer!